Sammlung Daimler
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Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz Publikationen

 

 

from bauhaus to (now!)

The Daimler Art Collection & Education Program in Brasilen 2007

Rund 100 Werke zeitgenössischer Kunst aus der Daimler Kunst Sammlung
- Ein umfassendes Porträt der Unternehmenssammlung

Museu de Arte de Sao Paulo

16. August - 9. Dezember

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Ausstellungseinführung
 
 
   


John Armleder
Don't do it! (Readymades of the 20th Century) 1997/2000
Verschiedene Materialien
Objektmass: 180 x 400 x 1,5 cm


Sylvie Fleury
Formel-I Kleid; 1998
Grösse 38

Ausgehend von repräsentativen Werkgruppen der konkreten und konstruktiven Kunst, von minimalistischen und konzeptuellen Positionen bis zu jüngsten Tendenzen der internationalen Kunst spiegelt die 1977 gegründete Sammlung die wichtigsten Entwicklungen der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert.

 

Das frühe Interesse galt den Künstlern aus dem süddeutschen Raum, daraus hervorgehend den konstruktiven und konkreten Tendenzen, Minimalismus und Zero: allen gemeinsam war das künstlerisch motivierte Interesse an einem interdisziplinären Dialog zwischen bildender Kunst, funktionalem Produktdesign, Architektur und Graphikdesign in der Nachfolge des Bauhauses.

Dieser Gemeinsamkeit trägt die Konzeption der Ausstellung besonders Rechnung.

Die Ausrichtung der Präsentation erlaubt innerhalb des chronologischen Ablaufs die Werke von Bauhauslehrern und -schülern mit den Werken der minimalistischen und konzeptuellen Positionen der 60er und 70er Jahre und Werken der ZERO Bewegung in Relation zu sehen.

Innerhalb dieser Abläufe sind Werke japanischer Künstler aus der Sammlung in einen selbstvertständlichen Dialog zu den gezeigten Strömungen vornehmlich aus USA und Europa eingebunden.

 

Um die "cars" Werkgruppe von Andy Warhol und weitere "car related" Arbeiten u.A. von Robert Longo, Sylvie Fleury und Kirsten Mosher lassen sich innerhalb des zweiten Ausstellungsraumes Bezüge z.B. zu Arbeiten von John Armleder, Oliver Mosset, Pietro Sanguineti, Simone Westerwinter oder Georg Winter herstellen.

Diese künstlerischen Positionen, die Begriffe wie Produkt, Original, Multiple thematisieren, beleuchten das "car related" Thema damit indirekt aus einer künstlerischen Praxis, die Skulptur als gesellschaftliche Handlungsform begreift.

 

 

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