Sammlung Daimler
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Continuously Habitable Zones

von Philippe Parreno

27. Nov 2011, Premiere des Filmes

     
   

 

 

 

 


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Die Daimler Kunst Sammlung freut sich, Ihnen einen neuen Film von Philippe Parreno präsentieren zu können.
Der Film wurde von der Daimler Kunst Sammlung, Stuttgart/Berlin und der Fondation Beyeler, Basel, in Auftrag gegeben.

»Es gibt keine ›Cuts‹ in diesem Film, sondern lediglich Streckungen und Faltungen der Landschaft.
Aufgrund der Präsenz der Kamera und der Möglichkeit von Fiktion wird das Land zum Film.«
Philippe Parreno

C.H.Z., 2011
14 minutes

 

Philippe Parreno, geboren 1964 in Oran, Algerien, lebt und arbeitet in Paris.
Nach Abschluss seines Studiums der Mathematik hat Parreno an der Kunstakademie Grenoble studiert, er hat seit etwa 1990 seine Konzepte, Projekte und Filme im Kunstkontext ausgestellt. Parreno's Werk beschäftigt sich mit der Frage nach dem Status des Bildes und den Formen der Ausstellung. Es verbindet Aspekte aus Kunst, Film, Theater, Design und entwirft transitorische Orte für temporäre, kulturell-ästhetisch definierte Gemeinschaften. Seine komplexen Szenarien aus Bild, Objekt, Sound, Projektion und Licht haben die Wahrnehmung und Erfahrbarkeit des Formats ‚Ausstellung' neu definiert. So war bereits seine Einzelausstellung 2002 im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris um eine Abfolge zeitlich programmierter Ereignisse hin organisiert, die in bestimmten Intervallen aufschienen und verschwanden.

Ausstellungsansicht Minimalism and Applied, Daimler Contemporary 2010

Im Kontext der Daimler Kunst Sammlung ist Parreno mit einer kleinen Gruppe von Werken vertreten. 2006 hat Parreno die Serie der Marquées begonnen, in den Innen- oder Außenraum ragende, funktionale Lichtskulpturen, die an frühe Kinoausstattungen erinnern. Die Erwartungen aber an die abstrakt signalisierten ›großen‹ Inhalte - legendäre Filmtitel, abendfüllende Stories, Stars und Dramen -, welche die Aufmerksamkeit von Passanten und Besuchern anziehen, lässt der Künstler ins Leere laufen. Der Raum selbst wird hier zum Screen, die architektonischen Raumelemente zu imaginären Projektionsflächen, der Ausstellungsbesucher zum Kinogänger, Akteur und Schauspieler. Speaking to the Penguins, 2007, eine kolorierte Infrarotfotografie, zeigt den Künstlers während einer zweistündigen Lesung für eine Kolonie von Pinguinen am Strand von Patagonien. Ein faszinierendes surreales Szenario, das zugleich unser Bewusstsein dafür anspricht, dass Sprache unter bestimmten Umständen zum Medium misslingender Kommunikation werden kann. 6:00 P.M., 2001, Philippe Parrenos Projektion einer schattiert durchbrochenen, lichten Fläche auf einem Teppich, stammt aus der Welt des Denkbaren, das überall stattfinden kann. Man findet diese Welt in Büchern, Comics, Videospielen oder Filmen, die durchsetzt sind von Räumen und Zeitlichkeit.


Die 1977 gegründete Daimler Kunst Sammlung umfasst rund 2000 Werke von etwa 700 Künstler/innen und hat ihren Schwerpunkt im Bereich der abstrakten Avantgarden. Seit der Beauftragung von Andy Warhol 1986, anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums von Mercedes-Benz, vergibt die Daimler Kunst Sammlung darüber hinaus auch regelmäßig Auftragsarbeiten an renommierte internationale Künstler.
Zum diesjährigen 125. Geburtstag des Automobils gastierte die Daimler Kunst Sammlung mit ca. 200 Werken von 100 internationalen Künstlern im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Aus diesem Anlass entstanden neue Auftragsarbeiten von Nic Hess, Michael Sailstorfer, Georg Winter und Philippe Parreno.

 

Continuously Habitable Zones
aka C.H.Z.

Premiere:
Sonntag, 27. November 2011, CineStar Potsdamer Platz

Commissioned by the Daimler Art Collection Berlin/Stuttgart and Fondation Beyeler, Basel
With the support of Esther Schipper, Pilar Corrias, Paolo and Rosario Pimenta
A film by Philippe Parreno
A landspape designed with Bas Smets(B.B.S.)
Cinematographer: Darius Khondji A.S.C., A.F.C.
Sound Artist: Nicolas Becker
Sound Re-Recording Mixer: Cyril Holtz
Art director: Jean Vincent Puzos
Film editor: Hervé Schneid A.C.E assisted by Anita Roth
Post-production: Digimage, Montrouge
Visual effects: Thierry Delobel, Eclairlab, Paris
Color Grading: Didier Lefouest
Special thanks to Dr. Renate Wiehager, Christian Ganzenberg, Sam Keller, Isabela Mora
and Juliao Sarmento
Produced by Elisa Larrière/Silex Films and Studio Philippe Parreno
Executive producer: Katya Mokolo
Co-producer: Douglas Gordon
2011
Runtime: 14 minutes
Color
Sound Mix: 5.1
Aspect Ratio 1.80

 
       

 

 
 
           
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