Renate
Wiehager
Minimalism and
After
Traditionen und Tendenzen minimalistischer Kunst von 1950 bis heute
Neuerwerbungen
für die Daimler Kunst Sammlung 2000 bis 2006
Format: 23 x 28
cm, 560 Seiten, rund 620 Farbabb., Werkmonographien zu rund 150 internationalen
Künstlerinnen und Künstlern
Im Herbst 2000 wurde die Ausstellungsreihe Minimalism and After
für die Daimler Kunst Sammlung als einer der Schwerpunkte der
langfristigen Erwerbungsplanung konzipiert. Vorweggenommen war damit
der großen Trend der Ausstellungsjahre 2004/05. Mehrere große
Museumsausstellungen zwischen Los Angeles, Houston, New York, London
und Hamburg widmeten sich dem Minimalismus und geometrisch-konstruktiven
Konzepten als einem wesentlichen, immer auch politisch motivierten Phänomen
in Europa und den USA um 1960.
Ausgangsgedanke von Minimalism and After ist es, formal
reduzierte Bildkonzepte und geometrische Abstraktion als eigenständige
künstlerische Phänomene neben der klassischen Minimal Art
zu positionieren. Darüber hinaus werden europäische und amerikanische
Entwicklungen nicht länger streng getrennt untersucht. Die These
des Buches ist es, dass eine Wirkungsgeschichte neu zu entdecken ist,
die in der Emigration von Bauhaus und Konstruktivismus in
den 1930er Jahren und deren Rezeption in den USA ihren Ausgang nimmt
und bis in die zeitgenössische internationale Kunst führt.
Rund 300 Werke von etwa 150 Künstlerinnen und Künstlern werden
in substantiellen Werkmonographien vorgestellt und ergänzt um einen
thematischen Essay, welcher - aus der Perspektive einer Unternehmenssammlung
- einen Entwicklungsgang der abstrakten Kunst über 100 Jahre von
der Klasse Adolf Hoelzels an der Stuttgarter Akademie 1906 bis in die
Gegenwart des Jahres 2006 zusammenzufassen sucht.
Erhältlich
auch im Buchhandel (Hatje Cantz Verlag ISBN 978-3-7757-1828-8)
<
back to publications